Historische PR-Forschung

Weitere Informationen zu Ansprechpartnern und Öffnungszeiten sowie eine aktuelle Liste der im Archiv befindlichen Abschlussarbeiten finden Sie hier.

PR-Archiv

Das PR-Archiv umfasst eine vielfältige Sammlung, die aus drei Teilen besteht:

  • historisches Archiv mit Artikeln von 1949-1979
  • modernes PR-Medienarchiv mit Beispielexemplaren für Pressemappen, Faltblätter, Broschüren, Werk- und Kundenzeitschriften, Umweltberichte sowie Geschäftsberichte
  • Sammlung von ca. 600 Abschlussarbeiten (Bachelor-, Magister-, Masterarbeit und Dissertationen) sowie PR-Zeitschriften und sonstiger wissenschaftlicher PR-Literatur

Als besonders wertvollen Teil enthält das PR-Archiv – ausgelagert im Leipziger Universitätsarchiv – auch den Nachlass von Prof. Albert Oeckl und Dr. Friedrich Korte. Beide waren wichtige PR-Akteure der Nachkriegszeit und haben durch ihre Verbandsaktivitäten (DPRG), ihre Publikationen und Fortbildungsaktivitäten das Berufsfeld der sechziger und siebziger Jahre stark geprägt.

Das PR-Archiv geht auf eine Sammlungsidee von Prof. Dr. Günter Bentele zurück, der 1993 mit der Übernahme des ersten Lehrstuhls für Public Relations / Öffentlichkeitsarbeit im deutschsprachigen Raum, auch solche wissenschaftlichen Infrastrukturaufgaben in Angriff nahm. Trotz vieler Begrenzungen ist vor allem die Sammlung von Abschlussarbeiten für die Unterstützung der Lehre wichtig. Die Nachlässe, aber auch die Zeitschriften und Literatursammlungen bieten Unterstützung für die Forschung in den Bereichen Public Relations, Kommunikationsmanagement und strategischer Kommunikation.


Der Launch der Website pr-museum.de ist für 2017 geplant. Informationen dazu erhalten Sie von Prof. Dr. Günter Bentele.

pr-museum.de

Das Projekt pr-museum.de verfolgt das Ziel, historisches Wissen zur Geschichte der Public Relations und des Kommunikationsmanagements in Deutschland für Studierende, PR-Praktiker und für allgemein Interessierte zur Verfügung zu stellen. Medizin- oder Rechtsgeschichte gehören zum Lehrkanon jeder Medizin- oder Juraausbildung. Für die universitäre Ausbildung von Kommunikationsmanagern sollte Wissen über die Entwicklung des Berufsfeldes, zu den wichtigsten Akteuren, zur Entstehung der institutionalisierten Unternehmenskommunikation sowie zu Instrumenten oder Verfahren ebenfalls zur akademischen Allgemeinbildung gehören.

Das pr-museum.de wird sich zunächst auf das 19. und 20. Jahrhundert konzentrieren. Moderne Pressearbeit und Public Relations beginnen Anfang des 19. Jahrhunderts – zunächst in der Politik, dann in der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Bereichen. Die Inhalte der Website pr-museums.de reichen von Einträgen zu den wichtigsten Personen der PR-Geschichte (z.B. Otto Hammann, Albert Oeckl), über Organisationen (z.B. Bundespresse- und Informationsamt, Unternehmenskommunikation bei Krupp oder Siemens) bis hin zu den wichtigsten PR-Instrumenten und -Verfahren (z.B. Pressekonferenz, Kampagnen). Die Website unter Leitung des Herausgebers Günter Bentele soll 2016 online gehen.